Wetterblog


Superzelle bringt Tornado und zerstört Farm

29. April 2018
Ein kräftiges Tiefdruckgebiet wanderte am Sonntag 29.04.2018 im laufe des Tages durch Frankreich und BeNeLux von Süd nach Nord. Zwischen dem Tief und einer Warmfront über den Norden Deutschlands wurde aus Südost warme und feuchte Luft advektiert (WLA) und es baute sich Energie auf, die potentiellen Gewittern zur Verfügung standen.  In diversen Modellparametern war eine sehr starke Richtungsscherung mit der Höhe simuliert, was in Verbindung mit anderen Parametern ein Setup für eine Schwergewitterlage darstellte. Mögliche Tornados waren auch berechnet und so sollte es auch kommen, denn ein Tornado zerstörte in Belgien eine Farm.
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Heftige Gewitter in Deutschland

22. April 2018
In Deutschland gab es die Tage viele Gewitter. Einzelne davon fielen sehr kräftig aus und waren von Hagel bis 4cm, Sturmböen bis 90km/h und Starkregen sowie einer hohen Blitzrate begleitet. Im Bundesland Baden-Württemberg hatte sich eine Superzelle gebildet. Diese verstärkte sich im Laufe der Lebzeit immer mehr und wir haben diese Zelle seit über sechs Stunden verfolgt. Am Bodensee in der Region von Bad Waldsee wurde sie nochmals stärker und zog dann sehr schnell über die Lechtaler Alpen Richtung Österreich, weshalb man so eine Gewitterzelle in diesem Gebiet auch "Die Lechtalerin" nennt. Wir haben uns auf einem Feldweg positioniert und wurden durch die Outflow-Boundary (Böenfront) der Zelle - aufgrund hoher Staub- und Sandpartikel in der Luft sowie dem trockenen Feld - regelrecht "gesandstrahlt".
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Gewitter bringt Hagel und Überflutungen

10. April 2018
Teils kräftige Gewitterzellen zogen am 10. April 2018 über Südostdeutschland und brachten teilweise kräftigen Niederschlag. Dabei waren auch Sturmböen von bis zu 90km/h und lokaler Hagel bis 2cm zu verzeichnen.  Zu Schäden ist es - ausser ein paar überlaufene Strassen - nicht gekommen.
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Kälte und Bise führt zu Eisskulpturen am Bodensee

27. Februar 2018
Eine Kältewelle hat die Schweiz seit mehreren Tagen im Griff. Die Temperaturen steigen nicht auf über -6 Grad Celsius und fielen in der Nacht bis -11, lokal sogar bis -30 Grad unter Null. Durch die Bise und den dazu geführten Windchill fühlten sich die Temperaturen wie -20 oder gar -40 Grad Celsius an. Das Spritzwasser am Bodensee gefror dadurch sofort und vereiste somit die ganze Promenade in Romanshorn. 
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Bis zu 1m Neuschnee auf dem Berninapass

12. Dezember 2017
Am 11. und 12. Dezember 2017 gab es in weiten Teilen des Tessins und im Südbünden enorme Mengen an Neuschnee. Der Berninapass musste deswegen über Nacht gesperrt und konnte erst am nächsten Tag um 10:00 Uhr geöffnet werden. Um den Pass wieder sicher und befahrbar zu machen wurden etliche Lawinen durch Sprengungen ausgelöst.
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Bondo GR: Bergsturz und Murgänge zerstören Dorf

2. September 2017
In idyllischen Dörfchen Bondo im Bergell (Kanton Graubünden) kam es am 23. August zu einem Bergsturz am Piz Cengalo. Über 2 Millionen Kubikmeter Fels ist abgebrochen und führte zu einer Gerölllawine in Bondo. Das Dorf wurde in zwei geteilt, der Bach überschwemmt und zahlreich Häuser, Strassen und Autos zerstört. Bis zum 03. September kam es immer wieder zu erneuten Murgängen, ein weiterer Felssturz wird erwartet. 8 Menschen kamen bereits ums Leben.
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Superzelle brachte Hagel und Sturm

24. August 2017
Am 24. August zog eine Superzelle über die Zentralschweiz. Dieses Gewitter brachte viel Regen und Sturmböen bis zu 100km/h, lokal war auch Hagel mit bis zu 2.5cm Durchmesser dabei. Der Aufzug der Superzelle war eindrücklich, man sah auch die Shelf mit den Absenkungen. In Zug führte die Regenmenge zur Überflutung der Autobahn zwischen Cham und Baar. Die Autobahn musste deswegen für mehrere Stunden gesperrt werden. 
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Bayern: MCS mit möglichem Tornado hinterlässt Spuren

18. August 2017
Am 18. August entwickelte sich am Jura-Nordfuss eine markante Superzelle, die Richtung Osten über Teile Deutschlands und der Schweiz gezogen ist. Die nachfolgenden Gewitter in der Schweiz bildeten sich allmählich zu einem MCS und zogen weiter Richtung Deutschland. Ein grosses Gewittersystem mit viel Blitz, Regen und Sturm war geboren. Unser Chasing führte vom Bodensee bis nach Landsberg am Lech und München.
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Nächtliches Gewitter am Bodensee

15. August 2017
Am 15. August 2017 kam es in der Ostschweiz aufgrund der warmen Temperaturen zu einigen Gewittern. Diese Zellen entstanden knapp nördlich der Schweiz und zogen Richtung Osten über den Bodensee. Wir konnten nicht mitten drin sein, genossen umso mehr die Blitzshow am Bodensee im Trockenen. Diese Bilder wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten.
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Hagelzug im Jura und Aargau

30. Juli 2017
Am 30. Juli 2017 durchquerte eine Kaltfron aus Frankreich her die Schweiz. Diese führte im Jura und Aargau zu einem regelrechten Hagelschauer mit über 4cm bis lokal 5cm grossen Hagelkörnern. Der Aufzug der Front selbst war weniger Spektakulär, umso beängstigter die Hagelkörner welche herunter kamen. Gegen Abend und in der Nacht gab es dann in Zürich und im Norden der Schweiz noch einige Blitze.
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Heftige Gewitterlinie überquert die Schweiz

22. Juli 2017
Am 22. Juli 2017 hat eine heftige Gewitterlinie die Schweiz durchquert. In der Zentralschweiz sowie auch im Kanton Zürich und Thurgau gab es lokal Überflutungen und Hagel bis teilweise 3cm Durchmesser.  Wir haben am Nachmittag in Dagmersellen LU auf die Ankunft der Front gewartet und liessen uns später in Bergdietikon ZH von der Zürcher- und Luzernerzelle überrollen.  Dabei sind eindrückliche Bilder entstanden, es war auch nicht ganz ungefährlich. 
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Jahrhundert-Hochwasser führt zu grossen Verwüstungen

8. Juli 2017
Am Samstagnachmittag, 8. Juli 2017, wurden das Gemeindegebiet von Zofingen/Oftringen und das Uerketal von aussergewöhnlichen Starkniederschlägen getroffen, welche zu massiven Überschwemmungen, Rutschungen und in der Folge zu hohen Sachschäden und Beeinträchtigung der Trinkwasserversorgung führten. Innerhalb von drei Stunden fiel in den Einzugsgebieten der Zofinger Stadtbäche ein Gebietsniederschlag von 85 – 90 mm. Die Einzugsgebiete der Uerke und des Köllikerbachs wurden mit Gebietsniederschlagssummen von 65 – 70 mm getroffen.
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Abkühlung durch Unwetterartige Gewitter

8. Juli 2017
Nach einer Tropennacht wurden am Samstag wieder Höchsttemperaturen von 30 bis 32 Grad Celsius gemessen. Doch dann verhagelte es in Teilen der Schweiz den Sommerplausch. In drei Regionen waren besonders kräftige Gewitterzellen aktiv: in der Region Aargau zwischen Olten und Lenzburg, in der Region des Bielersees und über dem nördlichen Teil des Bodensees.
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Waldbrand in Portugal fordert über 65 Todesopfer

19. Juni 2017
Am 19. Juni 2017 sind in Portugal durch die Hitze einige Waldbrände ausgebrochen. Die Wälder in Portugal gaben lange keine Feuerpause. Im Kampf gegen Grossbrände in den Distrikten Castelo Branco und Santarém sowie bei Coimbra waren am Montag 19.06.2017, rund 1000 Angehörige der Feuerwehr im Einsatz. Unterdessen haben die verheerenden Brände, die im Juni rund 200 Kilometer nördlich von Lissabon um die Kleinstadt Pedrógão Grande wüteten, ein makabres Nachspiel. Unterdessen haben die verheerenden Brände, die im Juni rund 200 Kilometer nördlich von Lissabon um die Kleinstadt Pedrógão Grande wüteten, ein makabres Nachspiel. Was bei der Bekämpfung falsch lief, soll noch eine Kommission von Fachleuten klären. Für Wirbel sorgt derweil die Frage, wie viele Personen beim Feuer überhaupt ums Leben kamen.
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Heftige Gewitter zogen über das Mittelland

15. Juni 2017
Am 15. Juni 2017 gab es in der Schweiz vielerorts Gewitter, die teils auch sehr kräftig ausgefallen sind. Besonders die Region Aargau und Zürich hat es am schlimmsten getroffen. Im Aargau bildete sich am späten Abend eine sehr heftige Gewitterlinie mit einer sehr hohen Blitzrate , Starkniederschlag und lokal Hagel bis zu 4cm sowie Sturmböen zwischen 80 und 120km/h. 
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Lokales Gewitter in der Westschweiz

14. Juni 2017
Am 14. Juni 2017 hatte eine Gewitterzelle in der Westschweiz zwischen La Sarraz und Yverdon für Starkregen und einige Blitze gesorgt. Diese zog nur sehr langsam weiter und ist dann kurz vor Neuenburg "verhungert". 
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Höhentrog brachte feuchtwarme Luft und Gewitter

30. Mai 2017
Ein schwacher Höhentrog brachte am 31. Mai feuchtwarme und labile Luft in die Schweiz. Durch das Juragebirge sowie die Voralpen konnte diese aufsteigen und sorgte in der Westschweiz sowie im Emmental für ein paar stärkere Gewitterzellen.
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Gewitterzellen brachten Starkniederschlag und Hagel

12. Mai 2017
In der Region Basel gab es am 12. Mai 2017 ein kräftiges Hagelgewitter mit Blitz und Donner. Die Gewitterlinie entwickelte sich aufgrund einer einlaufenden Kaltfront im Jura. Die Gebirgskette unterstützte die Hebung und bildete schlussendlich die eine Zelle, welche über Liestal erster Hagel bis zu 3cm brachte und nach Deutschland weitergezogen ist. Anschliessend bildete sich in der Zentralschweiz eine neue Gewitterzelle welche ebenfalls Hagel mit sich brachte.
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Gordola: Waldbrand im Tessin ausgebrochen

18. April 2017
Nach mehreren kleineren Waldbränden in der Deutschschweiz in den vergangenen Tagen hat die anhaltende Trockenheit nun auch im Tessin ein Feuer ausgelöst. Oberhalb von Faido in der Leventina brennt seit Dienstagnachmittag ein Waldstück.  Am späten Dienstagnachmittag sei ein auch ein kleinerer Brand oberhalb von Gordola TI ausgebrochen, teilte ein Sprecher der Tessiner Kantonspolizei auf Anfrage mit. Es waren drei Löschhelikopter im Einsatz, darunter ein Super Puma der Armee.
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Föhnsturm, 04. März 2017 am Urnersee

4. März 2017
Der Föhnsturm am 04. März 2017 brachte vielerorts Windgeschwindigkeiten zwischen 120 und 200km/h. Bekannt dafür ist nebst der kleinen Scheidegg auch der Urnersee bei Brunnen SZ, Isleten, Flüelen und der Vierwaldstättersee bei Vitznau. Ein Föhn entsteht nach der thermodynamischen Föhntheorie wie alle Winde durch die Wirkung einer Druckgradientkraft mit tieferem Druck auf der Lee-Seite eines Gebirges. Beim Aufsteigen der relativ feuchten Luft an der Luv-Seite des Gebirges kühlt sich diese zunächst so lange trockenadiabatisch mit 1,0 °C pro 100 m Höhenanstieg ab, bis die relative Luftfeuchte 100 % beträgt. Dies liegt daran, dass die Wasserdampfkapazität der Luft mit der sinkenden Temperatur sinkt, sodass sie beim Erreichen des Taupunktes mit Dampf gesättigt ist und Wassertröpfchen bildet. 
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