Info FW-KOMM Projekt

Informationen zur Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr und Unwetterbeobachtung

Sehr geehrte Kommandantinnen und Kommandanten
Sehr geehrte Präsidenten und Präsidentinnen
Sehr geehrte Kameraden und Helfer 

Eins vorweg: Unsere Dienstleistung ist unverbindlich und kostenlos!

Es freut uns dass Du den Weg hierhin gefunden hast um Näheres über die von der Unwetterbeobachtung CH/EU (UwBe International) geplanten Zusammenarbeit mit den Feuerwehren zu erfahren. Da einige von unserem Team ebenfalls selbst in der Feuerwehr sind, pflegen wir das kollegiale Verhältnis über die Kantonsgrenzen hinaus und haben uns deshalb hier für die „Du-Form“ entschieden. Wir hoffen dass dies für Dich so in Ordnung ist – falls nicht, zögere nicht uns dies mitzuteilen. 

Wie bereits in der E-Mail informiert, beobachtet unser Team die Wetterextreme und Unwetter in der Schweiz sowie in Europa. Wie die Meteorologen schauen wir uns die Wetterkarten und Modelle an, besprechen die Lage, erstellen mögliche Warnungen für unsere Fans, Abonnenten, Kunden sowie Partner und fahren raus um hautnah dabei zu sein. Als eigenständige Unternehmung mit langjähriger Erfahrung in der Meteorologie und dem Wetter, haben wir uns auf die Beobachtung spezieller Ereignisse und Unwetter spezialisiert. Die Erfassung von Unwetterereignissen (Statistik) und das Chasing/Beobachten von Gewitter, Sturm und anderen Extremen ist für uns zu einer wichtigen Aufgabe geworden. Nebst der Beobachtung können wir gleichzeitig das Unwetter mit Hilfe unserer Technik auf verschiedenste Weise (z.b. via Livestream) in Echtzeit übertragen und so unter anderem sich auf der Zugbahn befindende Menschen/Ortschaften mit ergänzenden Informationen dazu warnen.  

Unsere Dokumentationen bei Hochwasser und Unwetter(Schäden) sowie einiges Bild- und Videomaterial vom Verlauf möchten wir an unsere Partner weitergeben, damit gemeinsam Unwetterwarnungen und Vorhersagen präzisiert und schliesslich noch besser und früher vorhergesagt werden können.  Das ist auch eine Aufgabe von Unwetterbeobachtung CH/EU und der Grund warum wir mit verschiedenen Partnern wie z.b. Meteonews (Privater nationaler und internationaler Wetterdienst), TickerMedia, Kamera24, Extremwetter.tv, WetterOnline und 4Safe (Sicherheitsdienst für die Sicherheit an Openairs, Veranstaltungen, usw) zusammen arbeiten.


Und was hat jetzt die Feuerwehr damit zu tun? 

Zu unseren Hauptaufgaben gehören die Dokumentation der Unwetter von der Entstehung über den Verlauf, bis hin zur Schadensanalyse sowie die Mitteilung und Auswertung von Daten an unsere Partner um einen Beitrag an die Verbesserung der Warnsysteme zu leisten. Auch geplant ist es mit den Feuerwehren zusammen zu arbeiten, deshalb sind wir auf dem Koordinationskanal 158.675Mhz zu erreichen (Stand 01.07.18: Derzeit kein K-Kanal verfügbar aufgrund administrativen Gründen. Ausweichkanal: 446.08125 Mhz (PMR Kanal 7 mit CCTS 118). Wir sind bei fast jedem Unwetter unterwegs und von der Entstehung bis zum Schluss dabei. Je nachdem wo wir uns gerade befinden haben wir die Möglichkeit, aktuelle Informationen über das herannahende Gewitter direkt den Feuerwehren weiterzugeben. Durch unsere Beobachtungen vor Ort haben wir auch bereits zuverlässige Informationen über die Intensität des Unwetters und ob Hagelschlag, Hochwasser, Sturm oder Erdrutsche drohen. Da ein Gewitter zwar auf dem Radar und Satellit gut sichtbar ist und seine Zugbahn eingeschätzt werden kann, aber man nicht sieht wie heftig es wirklich ist kommen wir zum Zuge. Wir liefern somit Informationen, welche von der technischen Seite bis heute (noch) nicht genau gemessen und gesehen werden kann. 

Darüberhinaus können Gewitter immer wieder mal spontan die Zugrichtung ändern. Ein Radar zeichnet dies zwar auf, allerdings mit einer Verzögerung zwischen 5 und 10 Minuten. Minuten die unter Umständen Leben retten oder Schäden verhindern können, falls die Informationen frühzeitig kommen. Mit unserer Informations-Ergänzung zu den Unwettern wollen wir den Feuerwehren die Möglichkeit geben, frühzeitig zu handeln oder die Entscheidung über benötigtes Material/der Ausrückungen oder Aufstockung von Personal zu erleichtern. Hierbei ist zu betonen dass unsere Informationen eine Ergänzung sind und die Warnungen der nationalen Wetterdienste nicht gänzlich ersetzen. 

Wie die entsprechenden Informationen zu den jeweiligen Unwetterereignissen laufen kann im Einzelnen abgesprochen werden. Grundsätzlich informieren wir entweder über Telegramm/Whatsapp oder via SMS/Telefon an den Kommandanten. Es kann durchaus auch vorkommen dass wir direkt beim Feuerwehrmagazin oder bei der Einsatzzentrale einen Besuch abstatten. Nach den Erstinformationen können weitere Infos z.b. via Funk (PMR 7 CCTS 118 oder K-Kanal) oder mittels Update via Telefon erfolgen. Bei einem schwereren Unwetter mit grösseren Schäden kann es auch sein dass unser Team aktiv mithilft wo es kann. 

 

Wie sieht die Zusammenarbeit nebst dem Informationsfluss sonst noch aus, respektive was ist der Sinn dahinter?

Die möglichst zeitnahen und aktuellen Informationen über bevorstehende Unwetter sind aus unserer Sicht enorm wichtig. Dies, weil je nach Intensität schon ein paar Minuten über Leib- und Leben sowie Schaden an Hab- und Gut entscheidend sein können. Unsere Informationen sind jeweils ergänzend zu den Warnungen der nationalen Wetterdienste anzusehen, jedoch können wir detaillierte und gegebenenfalls wichtige Detailinformationen liefern. Eine Auskunft über eventuelle Unwetter oder sonstige Informationen ist auch seitens der Feuerwehr an die Unwetterbeobachtung mittels E-Mail, Whatsapp oder Telefon möglich. 

Sinn- und Zweck der Zusammenarbeit ist also in erster Linie der zeitnahe Informationsaustausch über die aktiven Unwetter in der Region/der Schweiz. Ein weiterer Faktor für die Zusammenarbeit wäre zum Beispiel der Austausch von Bild- und Videodokumentationen, welche zur Unwetterstatistik und Dokumentation verwendet werden können. Da das Team der Unwetterbeobachtung CH/EU ebenfalls Schadensanalyse und die Folgen von den jeweiligen Unwettern dokumentiert, wäre vielleicht Zutritt zu den entsprechenden Schadensplätze für die kurze Bild- oder Videodokumentation, mit oder ohne Begleitung möglich. Dies passiert immer nach Einverständnis und Absprache mit dem zuständigen Einsatzleiter/Stabschef/Kommandanten. Bei der Fotografie achten wir auf Daten- und Personenschutz, denn wir sind keine Katastrophentouristen wollen lediglich sachliche Dokumentationen erstellen. Dazu gehört zum Beispiel auch ein mögliches Interview mit dem zuständigen Stab/Kommando über den aktuellen Verlauf des Unwetters. 

Im Gegenzug soll auch die Feuerwehr von uns profitieren. Nebst den Informationen über die aktuelle Unwetterlage sowie deren Intensität und Zugbahn haben wir von der Unwetterbeobachtung auch die Möglichkeit, die Feuerwehr bei entsprechend grösseren Ereignissen wie angetroffenen Sturmschäden, Feuer, geflutete Unterführungen, etc. zu informieren und sofern möglich direkt erste Massnahmen zur Absicherung/Minderung einleiten. Wie gut die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und der Unwetterbeobachtung funktioniert wird sich im Laufe des Jahres zeigen. 

 

Alles schön und gut, doch für Unwetterinformationen haben wir bereits Fachmeteorologen vor Ort. Warum sollten wir dennoch mit der Unwetterbeobachtung zusammenarbeiten?

Fachmeteorologen sind dazu da die Unwettersituation direkt vor Ort zu beurteilen und Veränderungen sowie wichtige Informationen dazu direkt den zuständigen Ämtern weiterzugeben. Diese Personen braucht es natürlich genauso, denn wir von der Unwetterbeobachtung können nicht überall gleichzeitig sein. Doch wenn jeweils zu jeder Zeit ein Fachmeteorologe vor Ort ist, wozu braucht es dann trotzdem noch die Unwetterbeobachtung als Ergänzung? Eine Fachperson wird meistens direkt vor Ort eingesetzt und dabei gibt es meist auch nur Informationen für diesen entsprechenden Ort respektive das zuvor abgesprochene Gebiet. Sie steht zwar stets mit Rat und Tat zur Seite und kann zeitnah informieren, verursacht je nachdem auch Kosten und greift auch auf Technik wie Radar, Satellit, Messwerte und Modelldaten zurück. 

Fachpersonen an einem Anlass oder nach/während einem Unwetter welches bereits Schäden verursacht hat oder verursachen könnte ist natürlich immer von Vorteil. Denn wir von der Unwetterbeobachtung können auch nicht überall sein und somit nicht jede Feuerwehr immer mit wichtigen Informationen beliefern. Doch wenn wir an einem Gewitter dran sind und die jeweilige Ortschaft in der Zugbahn liegt, können wir detaillierte und wichtige Informationen über Hagelgrösse, Regenmenge, Intensität und Wind den Feuerwehren von den auf der später betroffenen Ortschaften informieren. Ebenso haben wir die Möglichkeit auch während einem Unwetter und/oder danach weiterhin die Stellung zu halten (sofern es die Situation zulässt). Da wir unsere Arbeit ehrenamtlich und im Sinne der Bevölkerung machen und uns für den Bevölkerungsschutz einsetzen wollen, verlangen wir auch nichts dafür. Somit entstehen durch unsere Dienstleistungen keine Kosten (Spenden nehmen wir natürlich immer entgegen). 

Nebst den Vorzügen und Ergänzungen von unseren Informationen und Mithilfe würde eine Zusammenarbeit auch ein Austausch der Schadensbilder und Unwetterdokumentationen bewirken. So hätten die Feuerwehren und die Unwetterbeobachtung CH/EU gegenseitigen Zugriff auf Bilder, Videos und Protokolle. Dies kann beiden Seiten helfen Lücken zu schliessen oder auf wichtige Details zurück zu greifen.

 

Wie können wir als Feuerwehr sicher sein, dass nicht irgendeine Person sondern nur von der Unwetterbeobachtung autorisierte Personen Zugang haben?

Zugang zu Schadensplatz, FW Magazin etc. haben in Bezug auf unsere Zusammenarbeit nur autorisierte Personen der Unwetterbeobachtung CH/EU nach Absprache mit dem Kommandanten/Stabschef/Einsatzleiter. Damit hier eine strenge Kontrolle durchgeführt werden kann welche Person wo und wie Zutritt hat, können sich alle autorisierten Teammitglieder von der Unwetterbeobachtung ausweisen. Die Ausweise sehen wie folgt aus und entsprechen alle demselben Muster. Bei einem unsicheren Eindruck kann zusätzlich noch die ID/den Pass der auszuweisenden Person verlangt und somit das Geburtsdatum sowie Name mit dem UwBe-Ausweis verglichen werden. Der Zutritt und die Informationen sowie Interviews kann und können unabhängig von Absprache und vorgewiesenem Ausweis im Ermessen der jeweiligen Situation und Feuerwehr verweigert werden.

Auch ein Dokumentarfilm ist geplant

Ebenso möchten wir einen Dokumentarfilm über die Unwetter in der Schweiz und Europa drehen. Dieser soll die Tätigkeit von uns Stormchasern, den Meteorologen und die Arbeit der Blaulichtorganisationen zeigen. Denn die Polizei, die Ambulanz, die Feuerwehr sowie der Zivil- und Katastrophenschutz tut sehr viel zum Schutz der Bevölkerung. Dies ist leider vielen Menschen nicht bewusst und genau dies möchten wir mit dem Dokumentarfilm näher bringen. Für diesen Film benötigen wir nicht nur Material von Unwettern und deren Entstehung sondern auch von Schäden, den Folgen und Interviews mit betroffenen, Feuerwehren, Zivilschutz uvm. Falls hierbei Interesse besteht mitwirken zu wollen, freuen wir uns natürlich sehr. 

 

WIR MÖCHTEN MITMACHEN UND MIT UNWETTERBEOBACHTUNG ZUSAMMEN ARBEITEN

Es freut uns dass Ihr mit uns zusammenarbeiten möchtet. Die Zusammenarbeit kann zu jederzeit beendet werden, wir lassen es jeder Feuerwehr selbst überlassen ob mitgemacht wird oder nicht. Dazu möchten wir noch gerne erwähnen dass wir uns über jede Zusammenarbeit freuen. Falls Du noch skeptisch zu der Sache stehst, kannst Du gerne mal mitmachen und schauen wie es sich entwickelt und bei Gutdünken gleich dabei bleiben oder wenn es nicht passt wieder von der Zusammenarbeit zurücktreten. Falls noch Fragen auftauchen oder Probleme bei der Anmeldung/Verwaltung auftreten, stehen wir sehr gerne jederzeit per E-Mail oder telefonisch zur Verfügung. 

Für die Zusammenarbeit einfach bitte auf den Button „Ja wir möchten die Zusammenarbeit annehmen“ klicken. Nach dem Klick darauf werden die Zugangsdaten zur Verwaltung der Daten wie E-Mail, Name, Kdt, Tel, etc. an die hinterlegte E-Mail Adresse gesendet. Sollte die aktuell hinterlegte E-Mail Adresse nicht korrekt oder veraltet sein, so nimm bitte mit uns  (am besten schriftlich) unter der unten angegeben Mailadresse Kontakt auf. 

Du bist nicht über den Link in der E-Mail hierher gelangt. Um eine Zusammenarbeit bestätigen zu können und dass wir Dich zu der entsprechenden Feuerwehr zuweisen können, musst Du den Link in der erhaltenen E-Mail anklicken.