Teils kräftige Gewitterzellen zogen am 10. April 2018 über Südostdeutschland und brachten teilweise kräftigen Niederschlag. Dabei waren auch Sturmböen von bis zu 90km/h und lokaler Hagel bis 2cm zu verzeichnen. 
Wir haben die Zellen bei der Entstehung bereits im Schwarzwald beobachtet ,da die definitive Zugbahn am Vormittag noch nicht klar gewesen war.  Bereits zwei Stunden später war einiges an Wasser auf der Strasse.

Die Zellen waren nicht sonderlich Blitzaktiv, brachten dafür sehr viel Regen. Die Zuggeschwindigkeit war schnell, sodass wir es kaum geschafft haben rechtzeitig noch davor zu kommen. Zudem erschwerte uns der Feierabendverkehr die Fahrt. Schliesslich kamen wir auf der Autobahn A7 in Richtung Augsburg in den Niederschlagskern des Gewitters. Hagel bis zu 2cm übersäten die Autobahn bei Merklingen und führte zu Aquaplaning und lokal rutschigen Fahrbahnen. Nahe der Autobahnausfahrt Ulm-Ost schwächte sich die Zelle ab und die Sonne schien durch den Niederschlagsvorhang hindurch.  Plötzlich entstand eine neue Gewitterzelle direkt vor uns und hat die restliche Energiereiche Luft noch aufgesaugt. 

Die neu entwickelte Gewitterzelle wurde immer stärker und nahm plötzlich Fahrt auf. Eigendynamik sorgten für eine gute Überlebensdauer des Gewitters. Kräftiger Niederschlag sorgte wiederum für Überflutete Strassen und lokalen Hagel. Wir haben uns nach Giessen verlegt um die Zelle in seiner schönsten Pracht fotografieren zu können. Es waren alles in allem auch ein paar Blitze mit dabei. Danach haben wir das Chasing abgebrochen, da die Zelle zu schnell zog und bald wieder in sich zusammen gefallen ist. 

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