Bayern: MCS mit möglichem Tornado hinterlässt Spuren

Bayern: MCS mit möglichem Tornado hinterlässt Spuren

0 Share

Bayern: MCS mit möglichem Tornado hinterlässt Spuren

Am 18. August entwickelte sich am Jura-Nordfuss eine markante Superzelle, die Richtung Osten über Teile Deutschlands und der Schweiz gezogen ist. Die nachfolgenden Gewitter in der ...

Am 18. August entwickelte sich am Jura-Nordfuss eine markante Superzelle, die Richtung Osten über Teile Deutschlands und der Schweiz gezogen ist. Die nachfolgenden Gewitter in der Schweiz bildeten sich allmählich zu einem MCS und zogen weiter Richtung Deutschland. Ein grosses Gewittersystem mit viel Blitz, Regen und Sturm war geboren. 

Ein paar Stunden später kam dann die erwartete Gewitterlinie aus der Schweiz angerauscht, die sich mit mehreren Gewitterzellen zu einem MCS (Multi Cluster System) entwickelt hat. Solche Systeme verstärken sich meist über dem Bodensee und bekommen an Geschwindigkeit, da es von den Alpen ins flache Gelände geht. Um einen perfekten Blick auf das MCS zu erhaschen, mussten wir erstmal eine freie Fläche mit Weitsicht haben. Gar nicht so einfach wenn man sich nicht auskennt, wir wurden jedoch beim Flughafen Memmingerberg DE fündig und genossen das Panorama: 

Dieses System brachte vielerorts viel Regen und Überflutungen, während andere Orte Probleme mit dem Wind bekamen. Die Bahnlinie zwischen Memmingen und München war aufgrund umgestürzten Bäumen nicht mehr befahrbar. Gemäss News5 wurden in Bayern mehrere Häuser abgedeckt. Ob es sich hierbei um einen Tornado handelte, wissen wir bisweilen noch nicht, die Bilder aber würden einen F1/T2 bestätigen:

Unser Video zur MCS und dem Starkregen hier: 

Zurück zur Übersicht